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IWB erklärt
Das Start-Up aus dem ein KMU wurde
Die Gründer wollten nur eine Solarfirma, damit endlich mehr Photovoltaik gebaut wird. Heute realisiert Planeco sogar alpine Solaranlagen und beschäftigt fast 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Es läuft gerade viel bei Planeco. Im September 2024 haben die Gründungsmitglieder Claudius Bösinger und Roman Brunner die operative Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Heute führt der langjährige Mitarbeiter Christian Carpaij das Unternehmen. Seit etwa der gleichen Zeit tritt Planeco auch für alle sichtbar als Tochterunternehmen von IWB auf. Inzwischen ist Planeco an den neuen Standort umgezogen. Daneben läuft das ganz normale Tagesgeschäft mit Photovoltaikanlagen, die bei Planeco eben nicht immer ganz normal sind. Es läuft also.
Marktführerin nach Boomphase
«Wir sind heute ein solides KMU», sagt Geschäftsführer Christian Carpaij. Das Unternehmen verfügt allerdings über eine beachtliche Bandbreite. Von der klassischen Anlage auf dem Einfamilienhaus bis zum Grossprojekt wie Alpin Solar Muttsee ist alles dabei, dazwischen viele grössere Anlagen. «Bei den Fassadensolaranlagen sind wir inzwischen Marktführerin in der Schweiz», erklärt Christian.
Wir profitieren immer deutlicher voneinander. IWB profitiert von unserem Ausführungs-Know-how auch komplexester Anlagen. Wir von der Stabilität des Mutterhauses IWB.
Solarlösungen
Weithin bekannte Solarprojekte
Das solide KMU, das Planeco heute ist, hat einmal als Start-up angefangen. Christian, der schon seit zehn Jahren dabei ist, erinnert sich: «2014 waren wir zu siebt, dann lange Zeit bei etwa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Heute sind wir rund 100.» Ein regelrechter Boom habe in den letzten paar Jahren eingesetzt. «Die hohen Strompreise am Markt haben der Photovoltaik allgemein Auftrieb verschafft und das starke Wachstum der letzten Jahre erst möglich gemacht. Trotz unserer Grösse sind wir dank Leuchtturmprojekten wie dem Grosspeter-Tower, Calanda Solar und zuletzt Alpin Solar an der Muttsee-Staumauer national und international sichtbarer geworden.»
Der eigenen Kultur treu bleiben
Während Planeco in den ersten Jahren noch Pionierarbeit für die Photovoltaik geleistet hat, treibt das Unternehmen heute das technisch Machbare voran. Dabei ist es Planeco wichtig zu zeigen, dass Solaranlagen ästhetisch vielfältig und ansprechend gestaltet werden können. Bei aller Veränderung bleibt sich das Unternehmen dennoch treu. Die Unternehmenskultur ist weiterhin geprägt vom gemeinsamen Engagement für die Energiewende und für die Menschen. Deshalb beteiligt sich Planeco am Projekt Refugees go Solar und ist heute ein sehr multikulturelles Unternehmen.
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Immer engere Beziehung zu IWB
Verändert hat sich auch die Beziehung zu IWB. 2020 hat IWB eine Beteiligung an Planeco erworben und später das Unternehmen komplett übernommen. «Was als lose Zusammenarbeit begonnen hat, ist inzwischen eine Koexistenz, die immer enger wird», meint Christian. Man sei gerade daran, die Schnittstellen zu definieren. «Wir profitieren immer deutlicher voneinander. IWB profitiert von unserem Ausführungs-Know-how auch komplexester Anlagen. Wir von der Stabilität des Mutterhauses IWB, das uns dank einer klaren strategischen Ausrichtung erlaubt, nachhaltig zu wachsen.»
Ein Markt im Wandel
Nach mehreren Jahren mit ausserordentlich starkem Wachstum befindet sich der Schweizer Photovoltaikmarkt inzwischen in einer Phase der Konsolidierung. Nach dem Rekordjahr 2024 mit 1,8 Gigawatt neu installierter Leistung hat sich das Wachstum abgeschwächt. Der Wettbewerbsdruck ist gestiegen, gleichzeitig achten Kundinnen und Kunden stärker auf Preise, Qualität und langfristig verlässliche Partner.
Christian blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Ende 2025 deckte Solarstrom bereits rund 14 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. Für 2026 rechnet Swissolar mit einem weiteren Anstieg auf etwa 17 Prozent. Photovoltaik bleibt damit ein bedeutender Wachstumsmarkt und wird zu einer tragenden Säule der Schweizer Stromversorgung.
Gleichzeitig verändert sich das Geschäft. Neben klassischen Solaranlagen gewinnen Batteriespeicher, Eigenverbrauchslösungen und die intelligente Steuerung von Produktion und Verbrauch an Bedeutung. Bereits rund jede zweite neue Photovoltaikanlage wird mit einem Speicher kombiniert. Mit der Erfahrung von Planeco und der Einbettung in IWB sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um diese Entwicklung langfristig mitzugestalten.
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